Webseite optimieren: Wozu denn?
Da geht einem förmlich das Herz auf: Die eigene Webseite ist endlich erstellt, mit tollen Bildern bestückt, Texte geschrieben und alles nach den eigenen Wünschen und Vorstellungen angepasst um dann die Seite live zu schalten.

Webseite optimierenEin tolles Gefühl, oder? So viel Arbeit, so viele Gedanken und Ideen, so viel Herzblut in dieses Projekt gesteckt. Das muss einfach ein Erfolg werden. Das kann gar nicht anders sein. Die Besucher werden auf deine Webseite wortwörtlich fliegen und es allen weiter erzählen wie fantastisch deine Homepage  doch gelungen ist und nicht vergessen: Die Anfragen werden nur so ins Haus flattern, dass du gar nicht weißt, wie du das alles bewerkstelligen sollst.

Aufwachen!! Du bist in einem Traum und es tut mir leid, dass ich dich aus diesem wundervollen Traum wecken muss.

Der Traum könnte allerdings Wirklichkeit werden, wenn du deine Webseite beobachtest, pflegst und optimierst.

Du hast gedacht: einmal erstellt für immer erledigt?
Nun, eine Webseite ist manchmal wie ein Garten. Du musst sie pflegen.

Worauf es also ankommt, erfährst du jetzt.

Webseite optimieren: Besucherstatistiken geben ganz viel Aufschluss.

Mit der ach so verhassten DSGVO ist es nicht mehr ganz so einfach, die Besucherzahl deiner Webseite zu beobachten. Viele Hosts hatten früher automatisch eine Webseitenstatistik für die Domain. Mittlerweile haben viele Anbieter diesen Dienst entfernt und es gibt nur ganz einfache Plugins für WordPress, die nicht ganz so umfangreich und kostenfrei sind.
Eine Möglichkeit besteht immer noch: Google Analytics. Dieses Tool ist sehr umfangreich, aufschlussreich und kann in die eigene Webseite eingebaut werden. Manchmal ist dieser Vorgang etwas aufwendig (abhängig welches System du verwendest), jedoch kannst du ganz viel daraus lesen.

So zum Beispiel, wie viele Besucher auf deiner Seite, in welcher Woche waren. Daraus kannst du dann schließen, was du bei einem relativ guten Besucherstrom auf deiner Seite gemacht hast. Hattest du einen neuen Blogbeitrag veröffentlicht und beworben, dann landen mehr Besucher womöglich auf deiner Homepage. Wenn das der Fall ist, sagt dir das: Blogbeiträge erhöhen deine Besucherzahl und folglich solltest du das dann regelmäßig veröffentlichen. Zugleich kannst du dann sehen, welcher Beitrag besonders häufig angeklickt wurde und das wiederum hilft dir, deinen Inhalt zu optimieren.

Hier ein Beispiel, um das zu verdeutlichen: Du bist virtuelle Assistentin, deine Webseite zeigt deine Dienstleistung und du hast einen Blogbeitrag über „Wie Sie die passende virtuelle Assistentin finden“ veröffentlicht. Deine Statistik weist eine hohe Besucherzahl genau auf diesen Beitrag. Das bedeutet also, dass dieses Thema für viele interessant ist. Und? Klingelt‘s bei dir? Genau! Du könntest das Thema noch weiter ausbauen mit weiteren Blogbeiträgen oder deinen Inhalt diesem Problem deiner Zielgruppe anpassen.
Du erkennst jetzt sicherlich, den hohen Nutzen einer Besucherstatistik und die regelmäßige Beobachtung davon.

 

Webseite optimieren:
Headlines anpassen

Gute Headlines sind für deine Seite lebenswichtig!! Zum einen haben sie einen riesigen Einfluss auf SEO und zum anderen wecken sie die Aufmerksamkeit des Besuchers. Einmal geschrieben bedeutet es nicht, dass du sie dann für immer so lassen kannst oder sollst. Wenn wenig passiert auf Deiner Seite – keine Newsletter abonniert, keine Freebies heruntergeladen, keine Kontaktaufnahme etc. – dann wird es Zeit, diesen Teil deiner Webseite noch mal unter die Lupe zu nehmen. Gute Headlines sprechen das Problem deiner Besucher an und bieten zugleich eine Lösung: „Wie du mit dem richtigen Webdesign die richtigen Kunden anziehst.“

Für gute Headlines gibt es supertolle Techniken. Das jedoch ein anderes Mal.

Webseite optimieren:
Seiteninhalte neu anordnen

Manchmal macht es auch Sinn, die Inhalte auf deiner Seite neu zu strukturieren bzw. anzuordnen. Es ist zwar nicht möglich genau zu identifizieren, welche Seitenstruktur mehr Erfolg hat, es gibt jedoch oftmals Hinweise, dass die Seite eine Umstrukturierung braucht. Neulich entdeckte ich auf einer Startseite unterhalb des Fotos sofort die Preisliste. Hmmm…., dachte ich mir. Vielleicht nicht ganz so optimal. Ok. Das ist jetzt wirklich ein extremes Beispiel und so abwegig ist es trotzdem nicht.

Manchmal genügt es schon, das Kontaktformular weiter oben zu platzieren, Verlinkungen anders zu platzieren – deutlicher, auffallender – oder einen neuen „call-to-action“ Button hinzuzufügen. Das alles sind Optimierungen, die du durchführst und dann weiter beobachtest.

Webseite optimieren:
Menu anders anordnen

Die unscheinbarsten Teile können manchmal einen Effekt haben. Deshalb schaue dir ruhig mal deine Menüleiste an: Sind die Tabs gut zu lesen, machen sie Sinn, sind sie verständlich, etc.
Erst neulich landete ich auf einer Seite, die Aquarium Zubehör mit einem Online-Shop verkauft. Nein! Ich habe keine Zierfische und auch kein Aquarium.

Zurück zum Thema. Die eigentliche „Shop“ Seite musste ich regelrecht suchen. Du kommst nie drauf, wie sie betitelt wurde: „AQUARIUM“. Wer soll denn darauf kommen?
Viel einfacher und leichter zu finden wäre doch einfach nur „Shop“. Da wollte jemand besonders einfallsreich wirken. So was kann ziemlich nach hinten losgehen.
Die Kontaktseite sollte z.B. sofort zu finden sein und die „über mich“ Seite wird oftmals mit „about“ , „mein Leben“ oder „Berufung“ betitelt. Keine gute Idee.

Webseite optimieren:
Bilder austauschen

Dass Bilder total wichtig sind, muss ich an dieser Stelle nicht extra erwähnen. Dass die richtigen Bilder eine Rolle spielen schon. Vielleicht ist es an der Zeit neue Fotos auf deiner Webseite einzufügen, denn oftmals sind die Bilder nicht immer passend zum Text oder Thema. Manchmal sind die Fotos auch einfach schon zu oft auf zu vielen Webseiten zu sehen gerade, wenn sie von einer Imagebank heruntergeladen wurde, wie 1000 andere Leute auch.  Ja, dann wird es wirklich Zeit, die Fotos auszutauschen. Schließlich soll deine Webseite ja einzigartig sein, oder? Es ist auch nicht sehr originell ein Segelschiff zu zeigen mit dem berühmten Zitat: „Wir können den Wind nicht ändern aber die Segel anders setzen.“

Webseite optimieren: Leistungsbeschreibung

Texte schreiben gehört auch nicht zu meinen Stärken und trotzdem verändere ich meine Leistungsbeschreibungen immer wieder. Manchmal sind es nur kleine Wörter, die den Unterschied machen. Mich schrecken zum Beispiel Texte ab, bei denen es immer nur um „mich, wir, uns, ich“ geht wie in etwa: „Mein Coaching bringt Sie auf das nächste Niveau“, oder „Unsere Produkte sind für Sie gemacht“. Oh je! Viel besser wäre,zu schreiben, was der Besucher von deinem Angebot hat und welches Problem du löst. Gar nicht so einfach.
Ein weiterer Punkt: zu viel Text und zu lang. Klar, Google mag Text und „Content is king“ und auf der anderen Seite kann ein gekürzter Text eine viel größere Wirkung haben, als ewig lange Beschreibungen und: Die passenden Keywörter lassen sich auch in einer kürzeren Textversion einbauen.

Ja, eine Webseite ist schon ein Thema, das laufend im Auge behalten werden muss.

Geduld! Es braucht auch Geduld. All diese Punkte brauchen eine gewisse Zeit bis sie greifen.

Jetzt wünsche ich dir viel Geduld, um deine Webseite zu optimieren.

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