Slider bye-bye!

Es gibt mittlerweile sehr viele Spielereien und Zusätze für eine professionelle Homepage. So auch zum Beispiel einen Slider auf deiner Webseite. Macht sich gut, sieht professionell aus und ist oftmals ein Hingucker! 

Gleich zu Beginn kann man also mehrere Bilder mit Text präsentieren und so die Aufmerksam des Besuchers wecken. Aber…

Und genau das ist der Punkt. Warum ein Slider auf deiner Webseite nicht optimal ist durchleuchte ich heute mal.

Los geht’s !

  1. Slider auf deiner Webseite: Adieu puntkgenaue Informationen

Es gibt beim Webdesign eine Regel die lautet: Präsentiere deine Hauptinformation „above the fold“. Das bedeutet, dass du deine Expertise oder Problemlöser gleich im oberen Teil deiner Webseite platzieren musst. Ähnlich wie bei einer Zeitung. Das hat den Effekt, dass der Besucher sofort erkennt, was du anbietest oder welches Problem du löst oder wen du ansprichst.

Wenn nun ein Slider oben eingefügt ist, wird das ein wenig schwieriger. Denn der Slider bleibt nicht stehen sondern es laufen verschiedene Bilder mit verschiedenen Texten durch und manchmal sogar noch sehr schnell und zwar so schnell, dass man die Hauptinformation gar nicht so schnell erfassen kann.

Deshalb mein Tipp: Wenn das Theme einen Slider Plugin integriert (z.B. revolution slider), dann bestücke diesen mit nur einem Bild und einer Information: Prägnant, kurz, einprägsam.

  1. Slider auf deiner Webseite: Tschüss schnelle Ladezeit!

    Eine schnelle Ladezeit hat eine Auswirkung auf die Verweildauer eines Besuchers. Wenn deine Seite nun zu lange braucht bis sie geladen ist: Schwupp-die-Wupp ist der Besucher auch schon wieder weg. Das bedeutet also: ein Slider verlangsamt deine Ladezeit, weil viel Scripte dafür geladen werden müssen. Je mehr Slider-Fotos auf deiner Webseite intergriert sind, desto länger ist die Ladezeit und das wiederum minimiert die Verweildauer von Besuchern. Auch wieder ein bekannter Killer dafür ist das Plugin „revolution slider“.

  2. Slider auf deiner Webseite: SEO Adé!

Das deine Webseite möglichst hoch bei Google gerankt werden soll ist selbstredend. SEO ist ein sehr breites Feld und ein sehr umfangreiches Thema und ein sehr aufwendiges noch dazu. Aber ein Punkt muss ich hier erwähnen in Sachen SEO. Ein Slider hat eine negative Auswirkung auf SEO. Denn bei dem technischen SEO spielt die Ladezeit eine Rolle. Wenn deine Seite nun eine lange Ladezeit wegen einem Slider hat, dann hat das auch einen Effekt auf das technische SEO. Genauer möchte ich an dieser Stelle jetzt nicht eingehen. Es ist jedoch ein Argument, dass wieder gegen einen Slider auf deiner Webseite spricht.

  1. Slider auf deiner Webseite: Adios Responsive Ansicht.

Vielleicht ist es dir schon mal aufgefallen, wenn du eine Webseite über dein Smartphone aufgerufen hast: die responsive Optimierung für mobile Geräte kann ab und an ziemlich knifflig sein, wenn ein Slider eingesetzt wurde. Es ist zwar möglich den Slider anzupassen, braucht jedoch ein wenig Übung und man muss sich schon einarbeiten. Gerade bei dem vorher erwähnten Plugin „revolution slider“. Teilweise sieht ein Slider auf der mobilen Version einfach nicht gut aus.

  1. Slider auf deiner Webseite: Auf Wiedersehen Conversion!

    Die vielen Inhalte erschweren es dem Besucher zu entscheiden, was er/sie machen soll. Das heißt: gleiten mehrere Bilder mit unterschiedlichen Informationen über den Bildschirm, kann der Besucher sich nicht entscheiden. Verschiedene Tests haben ergeben, dass zu viele bewegende Bilder mit verschiedenen Informationen keine klare Handlungsaufforderung darstellen. Es lassen sich zwar Buttons mit Verlinkungen auf einem Slider integrieren, aber so schnell kann keiner reagieren und schon ist der nächste Slider auf dem Schirm.

Die Versuchung ist zwar groß einen stylishen, ansprechenden Slider auf deiner Starseite oben einzufügen, weil dadurch sich eventuell die Vielfaltigkeit deines Unternehmens gut präsentieren kannst. Ist jedoch für die Kundengewinnung nicht zielführend.
Meine Empfehlung ist immer, den Besucher gleich auf der Startseite abzuholen egal welche Tätigkeit du ausübst.

Viel Erfolg bei der Umsetzung.

Mehr Tipps wie Du Kontaktanfragen über deine Webseite erhältst gibt es hier: https://mailchi.mp/webupgrader.de/tipps

Und glaube mir: besser geht immer!

 

 

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